50 Jahre Missionswerk DIE BRUDERHAND

Drei Tage lang feierte das Missionswerk ihr 50-jähriges Bestehen. Viele Gäste, auch aus dem Ausland, waren zu diesem Fest erschienen. Mit verschiedenen Rednern wurde das Jubiläum in den Räumen unserer Gemeinde gefeiert.

Mit den Mitarbeitern Siegfried Korzonnek und Manfred Röseler begann der erste Vortrag über die Schriftenmission. Zurzeit werden christliche Traktate in über 50 Sprachen erstellt.
Familie Strunk berichtete über ihre Arbeit, die sie seit Jahren im Kosovo betreiben. Schwerpunkt ist die Gemeindegründung.
Hans Schütze brachte Grüße von seiner Familie aus Brasilien mit. Dort ist momentan ein großes Wachstum christlicher Gemeinden zu verzeichnen.
Familie Kadow kam mit Grüßen aus Spanien, und konnte auch über eine große Erweiterung der Gemeinden berichten.
Dino Zander, der Leiter des Freizeitheimes Oase, beim Missionswerk gab einen Überblick über Kurse und Seminare, die dort durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr zählte man über 5.300 Übernachtungen.
Dietmar Langmann verlas viele Glückwünsche, auch aus den Reihen der Politik. Ministerpräsident Christan Wulff wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Aus der örtlichen Politik kamen Glückwünsche vom Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf.
Der Evangelist und 1. Vorsitzende der Bruderhand, Wilhelm Pahls, ging auf die Wichtigkeit des Gebets ein. In den 50 Jahren ist dadurch die Welt verändert worden. Viele christliche Gemeinden wurden seitdem rund um die Erde gegründet. Die Menschen, die seit dieser Zeit an Jesus zum Glauben gekommen sind, kann keiner mehr zählen. Es sind Menschen die ein völlig anderes Leben führen, ausgerichtet nach der Bibel. Außerdem betonte Wilhelm Pahls es noch einmal, dass die Menschen seit dem Sündenfall von Gott getrennt sind. Der Weg zu Gott führt über Jesus Christus, der für unsere Sünde gestorben ist.
Direktor und Professor a. D. Dr. Ing. Werner Gitt, Naturwissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher kam nun zu Wort. "Der Mensch- Produkt oder geniale Konstruktion", lautete das Thema einer seiner Vorträge. Dr. Glitt brachte Vergleiche über Evolution und Schöpfung und sagte: "Weithin wird heute die Auffassung vertreten, wir entstammen einem Millionen Jahren währenden Prozess sich selbst überlassener Materie. Zu Darwins Zeit wusste noch niemand, welch unvorstellbare Informationsmengen wir in jeder Zelle des Körpers gespeichert haben und dass unser Körper über eine Verkabelung mit einer Gesamtlänge von der Erde bis zum Mond verfügt. Da Informationen nie von alleine in der Materie entstehen kann, ist unsere Herkunft durch einen allmächtigen Schöpfer auch wissenschaftlich zwingend."
Ein großer Chor aus der Schweiz bereicherte an allen drei Tagen das Festprogramm.
Zum Abschluss richtete Wilhelm Pahls noch ein Wort an alle Zuhörer: "Soviel und so gut jeder auch gearbeitet hat, Lob, Preis, Dank und Ehr kommt nur Jesus allein zugute. Der Mensch ist nur Gottes Werkzeug."

René Schatté

Gottesdienst

Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht:
Wer zu mir kommt,
den werde ich
nicht abweisen.
Johannes 6,37