Für viele Bürger gehört sie heute wie selbstverständlich zum Dorfbild von Wienhausen - die Freie evangelische Gemeinde in der Bahnhofstraße 24. Jeden Tag fahren hunderte von Fahrzeugen am Gemeindezentrum vorbei und mancher fragt sich: "Was ist das wohl, die FeG Wienhausen? Wie ist sie entstanden?"

Vor 25 Jahren wurde die Freikirche mit den ersten 40 Mitgliedern ganz offiziell gegründet. Ihre Anfänge gehen auf einen Hauskreis zurück, der schon viele Jahre existierte. 1980 schloss sich die Gemeinde ganz offiziell dem Bund der Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland an, mit inzwischen über 400 Gemeinden in Deutschland. Für Aufsehen sorgten die großen Zelte, die immer wieder auf dem Festplatz standen und dann auch der Bau des großen Gemeindezentrums von 1980 bis 1984 in der Bahnhofstraße. "Wo kommen nur die Leute her? Wer bezahlt das alles?" Es gab viele Fragen, Antworten, aber auch Gerüchte und Spekulationen.

Inzwischen ist viel Zeit vergangen. Die Gemeinde ist gewachsen, viele Menschen haben sich ihr angeschlossen. Rund 180 Erwachsene Gottesdienstbesucher feiern am Sonntag gemeinsam Gottesdienst. Modernes Liedgut und lebensnahe Verkündigung prägen den Gottesdienst, bei dem viele Laien mitarbeiten. In den Kindergruppen tummeln sich viele Kinder parallel zum Gottesdienst in ihren 8 altersgemäßen Gruppen.

Neben dem Gottesdienst trifft sich die Gemeinde in Kleingruppen. "Diese Gruppen bilden das Herz der Gemeinde", so Pastor Schmidt. Hier wird sich umeinander gekümmert, gemeinsam die Bibel studiert und gefragt, was das für das eigene Leben heißt, bzw. wie man das leben kann. Über 20 unterschiedliche Alters- und Dienstgruppen ergänzen das Angebot. "Die geistliche Versorgung für jedes Alter ist uns ein wichtiges Anliegen", so betont Don Winter die Ausrichtung der Gemeinde. Er ist Pilot und arbeitet in seiner Freizeit als Coach für Kleingruppenleiter in der Gemeinde mit. "Wir sind Freiwilligkeitskirche, die ohne die ehrenamtliche Mitarbeit ihrer Mitglieder nicht auskommen kann und möchte. So versuchen wir jedem einzelnen zu helfen, seine Gaben zu entdecken und zu entfalten", erklärt Pastor Schmidt die hohe Beteiligung der Gemeindeglieder an den unterschiedlichsten Aufgaben.

2001 wurde die erste Tochtergemeinde in Celle gegründet und weltweit sind viele Missionare der Gemeinde in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Missionswerken im vielfältigen Einsatz.
Geleitet wird die Gemeinde durch die von der Gemeindemitgliederversammlung gewählten "Ältesten". Finanziert wird die Gemeindearbeit unabhängig vom Staat durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder.

Wir sind Gott dankbar für das, was er in den letzten 25 Jahren in Wienhausen und Umgebung getan hat.

Gottesdienst

Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht:
Wer zu mir kommt,
den werde ich
nicht abweisen.
Johannes 6,37